Bei Ranzenfee & Koffertroll ist das Thema gesunder Rücken und Rückengesundheit von Kindern immerschon ein Anliegen gewesen. Die Schulungen der Mitarbeiter und das Sensibilisieren der Kinder und Eltern beim Kauf eines Schulranzens für die Kinder, dokumentiert in einem Ranzenführerschein, stehen im Vordergrund. Auch die Auswahl des Angebotes der im Programm befindlichen Schulranzen nimmt das Thema Kinderrückengesundheit immer in den Blick. Daher ist es kein Zufall, dass die ausgezeichneten Schulranzen der Aktion Rückengesundheit von Step by Step, DerDieDas und Scout natürlich bei Ranzenfee & Koffertroll angeboten werden.

Daher sind beim Kauf der Schulranzen die Themenfelder Kindergesundheit und gesunder Kinderrücken abgedeckt. Was natürlich immer eine Gefahr ist, die Kinder zu sehr mit dem Gewicht des Schulranzens zu belasten, ist der Schulalltag der Kinder. Die Faustformel, dass der Schulranzen nicht schwerer sein sollte, als ein Viertel des Gewichts ihres kleinen Trägers passt. Aber wer wiegt Kind und Schulranzen regelmäßig? Aber darauf wird es absehbar hinaus laufen, wenn man Artikel wie kürzlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung glauben darf.

In dem Artikel wird ausgeführt, dass ein Elternbeirat eines bayerischen Gymnasiums festgestellt hat, Zitat "dass die Ranzen der Fünftklässler bis zu neun Kilo wiegen. Das ist nicht einmal nach der Verordnung über den Kinderarbeitsschutz zulässig. Dort heißt es, dass die Arbeit von Kindern nicht erlaubt ist, wenn sie regelmäßig Lasten von mehr als 7,5 Kilo tragen müssten. Die Hälfte der elf bis siebzehn Jahre alten Kinder klagt zudem über Rückenschmerzen. Nicht zuletzt wegen der schweren Schultaschen werden viele Kinder mit dem Auto in die Schule gefahren...."

Da muss man sich fragen, was in den Schulen und Zuhause passiert, dass die Kinder so viele Dinge, Schulbücher, Utensilien, Sportzeug usw. mitschleppen, dass diese Gewichte zustande kommen. Die Schulranzen selber mit ihren ergonomisch immer wieder verbesserten Trageelementen und den modernen Kunststoffmaterialien sind meist um 1-2 Kilogramm Eigengewicht schwer. Da bleibt anzunehmen, dass die Bücher, Hefte, Ordner und technischen Geräte den Löwenanteil ausmachen. Auch Verpflegung wie Wasserflaschen, Brotdosen und Süssigkeiten werden eine Rolle spielen.

Ob eine konsequente Gewichtsreduktion durch die Verlagerung der Lehrmaterialien in die Schule, in Fächer für jedes Kind eine Lösung ist, liegt an den Aufgaben, die die Kinder noch am Nachmittag mit diesen Büchern etc. zu bewältigen haben. Dass die teuren technischen Geräte immer im Schulranzen wandern ist vielleicht auch nicht nötig, wenn man abschließbare Fächer für die Kinder in der Schule vorhalten kann, aber das liegt sicher auch an den Ausstattungen der Schulen.

Gut ist aber bestimmt, wenn die Eltern immer mal den Schulranzen der Kinder in die Hand nehmen und wenn vorhanden auf einer Personenwaage wiegen. Und wenn der Ranzen sehr schwer wird, mehr als 7.5 Kg, dann gemeinsam mit dem Kind den Ranzen ausräumen und fragen, ob das alles immer mit muss. Wichtig ist es mit dem Kind zusammen und nicht über seinen oder ihren Kopf hinweg, weil man so Bewusstsein auch bei den Kindern für "Gewicht" schafft.

So mancher am Wegesrand gefundene Stein oder das Werkzeug oder die Lieblingsautomodelle müssen vielleicht nicht immer mit. Auch die Wasserflasche sollte nicht 1 Liter groß sein, lieber kleiner dafür aber immer frisch gefüllt. Und die Brotdose auch nicht zu groß. Was gegessen wird, oder nur "entsorgt" weil es nicht schmeckt, sollte auch mal besprochen werden.

Aufmerksame Eltern und Lehrer, die sehen dass die Kinder sich sehr abschleppen und ein vorausschauender Kauf eines optimal für den Rücken des Kindes passenden Schulranzen müssten das Problem eigentlich jenseits von Verboten und Gesetzen regeln können. Schließlich liebt jedes Elternteil seine Kinder und das Wohlergehen ist wichtiger als jeder tägliche Lerndruck.

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Ranzenfee & Koffertroll